Echtes Johanniskraut (Hypericum perforatum)

Johanniskraut wächst von Europa bis nach Nordafrika und Westasien…

Foto: Vitalia e.V., München

…Und hier um die Ecke!
Blütezeit: Juli bis September

Das Johanniskraut ist gut zu erkennen durch die Rotfärbung, wenn die
Blüte gedrückt wird. (siehe Bild)

Blüten und Blätter wesentliche Inhaltsstoffe:
Hyperizin ist verantwortlich für die antidepressive Wirkung. Außerdem sind wertvolle ätherische Öle und Gerbstoffe enthalten, sowie Vitamin A, B1, B2, C, Niacin, Calcium, Magnesium, Kalium, Phosphor, Hyperosid, sekundäre Pflanzenstoffe wie z. B. Rutin, Flavonoide.

Eigenschaften:
Bittersüßes, kühlendes, adstringierendes Kraut, das die Nerven beruhigt,
Entzündungen hemmt und die Heilung fördert

Unterstützende Heilwirkung:
Als Tee über mehrere Wochen – bei nervösen Beschwerden und depressiven Verstimmungen. Stärkt den Kreislauf, regt die Verdauung an.
Mehr Informationen bitte nachlesen in Kräuterbüchern. JohanniskrautÖl ist hervorragend für Einreibungen und Massagen – im besonderen bei der Breuß-Massage nach Rudolf Breuß
Gebrauch:
Innerlich bei Bettnässen (besonders bei Kindern), Angstzuständen, nervösen Spannungen, klimakterischen Beschwerden, prämenstruellem Syndrom, Gürtelrose, Ischias und Bindegewebsentzündung;

Äußerlich bei Verbrennungen, Quetschungen, Verletzungen (besonders tiefen und schmerzhaften Wunden, bei denen die Nerven beschädigt sind), Ischias Neuralgien, Krämpfen, Verstauchungen und Tennisarm; bei Quetschungen gute Ergebnisse mit Hamamelis oder Calendula.

Wichtiger Hinweis:
Der Wirkstoff Hypericin innerlich oder äußerlich angewendet bewirkt, dass die Haut lichtempfindlich wird. Deshalb sollten während dieser Zeit direkte Sonnenbestrahlung (auch Sonnenbank) vermieden werden.
Es sind keine Nebenwirkungen bekannt, selbst bei längerer Anwendung wird Johanniskraut gut vertragen.

Heilpflanze des Jahres 2019